Damals & Heute

Das Furtschaglhaus liegt auf 2.295m und wurde 1888 vom Deutschen Alpenverein Sektion Berlin e.V. erbaut. Die Eröffnung erfolgte am 8.8.1889. Damals gab es auf der Hütte ein Damenzimmer mit 4 Matratzen und ein Herrenschlafgemach mit 14 Matratzen. Das erste Wirtschaftsjahr zählte 158 Nächtigungsgäste. 10 Jahre später war der erste Erweiterungsbau bereits abgeschlossen, mehr als 1000 Gäste nächtigen im Furtschaglhaus. 

Eine Schutzhütte lebt von ihren Besuchern und sie lebt mit ihrem Hüttenwirt. Einer ragt aus der Geschichte der Hütte ganz besonders heraus: Alfons Hörhager, der von 1901 bis 1956 das Furtschaglhaus bewirtschaftete. Vom Furtschaglhaus aus wurden zahlreiche Erstbesteigungen unternommen, wie zB. der Große Möseler, die Südwand des Großen Greiners und die Hochfeiler Nordwand.

 

1992 wurde die Hütte nach einer Umbauzeit von 10 Jahren generalsaniert und auf den neuesten Stand gebracht. Im Jahr 2002 wurde ein eigenes Wasserkraftwerk errichtet. 

 

Im Furtschaglhaus finden 56 Personen in gemütlichen Zimmerlagern sowie 64 Bergsteiger in Matratzenlagern Platz. Insgesamt können somit 120 Schlafplätze angeboten werden. 

Die Hüttenversorgung erfolgt mittels Materialseilbahn, die sich in Privatbesitz von Barbara Gratz befindet.

 

Der Winterraum ist auch außerhalb der Sommeröffnungszeiten geöffnet und bietet 12 Schlafplätze.